Bibliser "Gummernfraa" (Gurkenfrau)

An die einstige Gurkenmetropole Biblis erinnert seit dem Jahre 1953 das alljährlich im Juni stattfindende Gurkenfest. Höhepunkt ist die Krönung der Bibliser Gurkenkönigin. Mittlerweile ist diese Festveranstaltung zwischen dem Rathaus und Kirche zu einem wahren Volksfest und Besuchermagnet in der Region geworden.
 

Die Geschichte der Bibliser Gurken auch das ganze Jahr sichtbar zu machen, ist schon seit längerem der Wunsch von Alt-Bürgermeister Alfred Kappel. In seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Stiftungsrates hat er deshalb der Bürgerstiftung den Vorschlag unterbreitet, vor dem alten historischen Rathaus ein nur durch Spenden finanziertes “Wahrzeichen” aufzustellen. Was konnte sich da besser eignen als eine Marktfrau, die ihre Gurken auf dem Wochenmarkt anbietet. Anknüpfend an die tatsächliche Geschichte der Katharina Reis aus Biblis, die ihre im heimischen Garten angebauten Gurken auf dem Wochenmarkt in Worms verkaufte und damit eine Strukturänderung bei der heimischen Wirtschaft einleitete. Nach dem Tod ihres Mannes wanderte sie mit ihren sechs Kindern nach Amerika aus und begann dort ebenfalls, Gurken anzubauen, was ihr den Beinamen “Cucumber Queen” einbrachte.

Für die Herstellung der Skulptur nach einer Zeichnung von Christina Becker konnte der polnische Bildhauer Marek Zalewski  gewonnen werden, der bereits zahlreiche Statuen im Kreis Bergstraße und in der Odenwald-Region, zuletzt im vergangenen Jahr die Spargelschälerin in Lampertheim, geschaffen hat.


 

 

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