Regierungspräsidium genehmigt den Einsatz von neuem Unkrautvernichtungsmittel

Wie kann man das Unkraut in Schach halten? Die Gemeinde Biblis verzichtet auf ihren Grünflächen auf das umstrittene Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat, da es im Verdacht steht, krebserregend zu sein.

 

Eine Unterbehörde der Weltgesundheitsorganisation (WHO) stufte es als „wahrscheinlich krebserregend“ ein. Dies hat die Gemeinde bei der Unkrautbekämpfung vor große Herausforderungen gestellt. Verschiedene inzwischen getestete Unkrautvernichtungsmittel haben nicht die gewünschte Wirkung entfaltet und die feucht warme Witterung hat ihr übriges getan. Gerade auf den Friedhöfen ist die Anwendung von Alternativen wie Abflammgeräte oder Wildkrautbürsten fast unmöglich.

Das Regierungspräsidium hat nun die Genehmigung für das neu beantragte Unkrautvernichtungsmittel erteilt. Die Mitarbeiter des Bauhofes werden in den nächsten Tagen zunächst verstärkt auf den Friedhöfen die großflächige Bekämpfung des Wildwuchses in Angriff nehmen. Die Gemeinde Biblis hofft, mit dem nun eingesetzten Herbizid eine gleichwertige Alternative gefunden zu haben.

Kusicka
Bürgermeister

 
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